AUSGANG DES JAP. ZEN-BUDDHISMUS
Existiert schon seit dem 5. Jahrhundert

Yangzhou hat einen berühmten buddhistischen Tempel. Der Mönch Jian Zhen reiste im 8. Jahrhundert sechsmal nach Japan und trug dort maßgeblich zur Verbreitung der chinesischen Kultur bei (Zen-Buddhismus). Zen-Mönche wollen die Erleuchtung nicht durch Schriftenstudium, sondern durch Meditation sowie eine besondere Lebensführung erreichen.

420 bis 479 wurde der Tempelbau von Kaiser Daming veranlaßt. Auch heute noch trägt der Tempel den Namen des Kaisers "Daming" obwohl die neuere Bezeichnung " Fajing " lautet. Im Inneren ist eine Büste von Jian Zhen sowie ein Modell des Bootes zu sehen, mit dem er seinerzeit nach Japan unterwegs war. Von 1127 bis 1279 befand sich auf dem Tempel-Gundstück eine neunstöckige Pagode.

Die Pagode rechts vom Tempeleingang sollen japanische Gläubige gespendet haben zur Erinnerung an Jian Zhen - sie steht erst seit einigen Jahren.


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Fajing- bzw. Daming-Tempel