KAISER-PALAST (VERBOTENE STADT)
Geheimnisumwoben . . .


In der Ming- und Qing-Periode hieß der Kaiser-Palast auch " Verbotene Stadt ". 1911 wurde der letzte Kaiser (Kind-Kaiser) Pu Yi im Zuge der Demokratiebewegung aus dem Palast getrieben. Aber erst seit 1925 haben gewöhnliche Sterbliche Zugang in dem heute als Palast-Museum bezeichneten Komplex.

Das festungsähnliche Mittagstor (Wu Men) ist der Eingangsbereich in die 1420 erbaute geschichtsträchtige Anlage.

9.999 Räume soll der Palast haben. Innenhöfe und Tore verbinden die einzelnen Paläste, Hallen, Tempel und Pavillons auf dem Wege in den Nordbereich. Die Halle der Höchsten Harmonie (Tai He Dian) ist 60 Meter breit und 33 Meter tief.

Über 8.000 Menschen haben zur Kaiserzeit in der Verbotenen Stadt, dem Zentrum des Reiches gewohnt, ohnehin eine logistisches Herausforderung. Eunuchen, Konkubinen, Haupt- und Nebenfrauen, sowie hohe Beamte sowie natürlich die Ming- und Qing-Kaiser selbst lebten hier in teilweise völliger Isolation zur Außenwelt. In der Verbotenen Stadt fanden auch die kaiserlichen Zeremonien und Rituale statt.

Um im Palast-Museum alles anzusehen, sind Tage erforderlich. Exemplarisch einige Ausstellungsstücke des Uhren-Museums. Aus aller Herren Länder kam man seinerzeit mit Geschenken wie Uhren, Porzellan oder anderen wertvollen Gaben. Nach damaliger chinesischer Auffassung war China der Mittelpunkt der Welt - man lebte im Reich der Mitte.

Info

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Geschichte hautnah: Die einst Verbotene Stadt